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Willkommen bei "Die BuFFs"
Geschrieben von: Grilz   
Sonntag, 03. Juli 2011 um 12:07 Uhr

GILDENTREFFEN IN STOCKHOLM 2011


Das Bedürfnis sich zu treffen

Schon seit längerer Zeit steht fest, dass sich die BuFF’s mal im echten Leben treffen wollen. Es wurde fleissig ins Forum geposted und im TS diskutiert. Nach einigen Umfragen und diversen Schlägereien konnte sich das Gros der Gilde darauf einigen, das Treffen in der neuen Heimat von Rey abzuhalten. Und das ist eben Schweden. Aber Schweden ist natürlich gross. Also einfach ein bisschen grösser als das Schweizer Dorf, in dem wir leben. Aber halt eben doch irgendwie gross. Ja, ich gebs ja zu, Schweden ist verdammt gross, saugross sogar. Wir wussten nicht, wo anfangen. Wir beschränkten uns dann auf die innerste der inneren Regionen vom Stockholmer Innenkreis. Wir haben ja schliesslich viel Zeit, da kann man sich schon ein bisschen was angucken. Da aber Rey in der Nähe wohnt und die Anreise in die Megacity einfacher ist, als noch nach Oberhölmsligwen oder Ölbuddelen zu pendeln, machte das durchaus Sinn. Und so wurde rasch rasch ein Hotel gesucht, ein paar Eckdaten rausgegeben, Flug gebucht, Koffer gepackt, den Kids und Tieren Lebewohl gesagt und dann abgehoben. Und es war definitiv kein Fehler…Nun gut, ich will hier nicht darüber reden, wie wir uns darauf vorbereitet haben, sondern eher darüber, wie wir das überhaupt überleben konnten.

Gestaffelt einmarschieren

Schon in der Armee lernt man (oder zumindest bei uns kleinlichen Schweizern), dass man nicht alle gleichzeitig an einem Zielort ankommt. Ufff, der Bericht wird lang. Wo war ich? Genau, beim Einmarschieren in feindliches Gebiet. Die Schweizer waren natürlich wieder mal die ersten (war ja klaaaar). Wir waren am Freitag so gegen 10 Uhr morgens bereits beim Hotel und uns kam erst da in den Sinn, dass wir vielleicht, eventuell, wenn alles schief läuft, die Zimmer noch gar nicht beziehen können. Aber schon da, die erste positive Überraschung: Die haben gar nix davon gesagt. Haben einfach freundlich gelächelt, Kreditkarten eingezogen, erklärt, wann wir zu frühstücken haben und dass wir nicht vergessen sollen, in drei Tagen wieder auszuchecken. Nee quatsch, alle superfreundlich. Wir Schweizer mussten uns nur mal daran gewöhnen. Ich hab immer links und rechts und hinter mich geguckt, weil ich jederzeit einen Hinterhalt erwartete (ein Schwedischer Meuchel-Schurke mit blonder Mähne zum Beispiel) oder weil ich die versteckte Kamera gesucht habe. Hab sie nicht gefunden. Und den blonden Schurken habe ich auch nicht gesehen. Naja, vielleicht später.
Flug ging alles super, Gepäck war auch sofort da (hat schon auf uns gewartet und gewunken) und die Verbindungen in Arlanda, dem schwedischen Hauptflughafen, sind einwandfrei. Man fährt einfach gemütlich mit dem Aufzug ein Stockwerk tiefer, löst an einer Maschine ein Ticket und steigt dann 2 Minuten später in den nächsten Arlanda Express, der einem in 20 Minuten ins Zentrum bringt. Das soll übrigens kein Fremdenführer werden. Auf jeden Fall hat uns die Ticket-Maschine so ziemlich derb auf die Schippe genommen. Das war sozusagen die erste Hürde. Immerhin waren noch ein paar englische Wörter mit drauf. Also wie das Teil funktioniert, war nicht schwierig rauszufinden. Aber dieser verdammte Umrechnungskurs und diese verdammte Logik. Immer wieder scheitern wir daran. Als wir nach ca. 10 Minuten und drei verpassten Zügen doch noch rausgefunden haben, dass das gerade aktuelle Spezialangebot tatsächlich billiger ist als die Standard-Karte (zwar nur etwa 50%, also die Berechnung war dementsprechend eng), wurde dann die Karte doch noch relativ rasch durchgezogen und das frisch gedruckte Ticket dem Automaten entrissen. Auch hier: Ich glaube, wir wollten dem einfach nicht trauen. Im guten alten Schwiizer-Land ist es normalerweise sicherer, wenn man zweimal rechnet. Aber wir hatten Herm, den Umrechungsfaktor in Person. Es sprudelte, trotz Übermüdung, nur so aus ihm raus. Als wir vier dann im Hotel ankamen, legten wir nur kurz unsere Schilde, Stäbe und Streitkolben aufs Zimmer und trafen uns kurz danach wieder in der Lobby, um die Stadt ein erstes Mal zu erkunden. Die Äxte nahmen wir mit, man weiss ja nie… Schurken und so. Wir liefen dann eigentlich nur mal die grosse Einkaufsmeile vom Hotel bis zum Palast der Royals runter. Dazwischen assen wir etwas zu Mittag. Natürlich schwedische Meatballs, speziell für die blöden Touristen. Aber es war schwedisch. Und trotzdem gut. Dazu hatten wir unser erstes Öl. Jup genau, Öl. Inländisches. Das Bier war aber auch gut. Mit den vollen Bäuchen liefen wir dann noch ein bisschen Richtung Ufer, resp. dort, wo halt die Schiffe sind und so. Wasser halt. Und davon hats dort reichlich. So viel, dass man fast darin baden könnte. Kurz darauf sassen wir schon in der nächsten Gartenbeiz und bestellten das nächste Öl. Ich erwähne das bloss, weil wir hier das erste Mal unter heftigen Beschuss gerieten. Schwedische Kampfbomber in Form von Möwen und abstrakten Krähen belagerten unsere Gartenparty und kreisten unermüdlich über unseren Köpfen. Und wir Idioten machen noch Witze darüber. Als schon gar niemand mehr an einen hinterhältigen Angriff der blondierten Möwen geglaubt hatte, griff sich Herm ganz unauffällig in sein prächtiges und glänzendes Haar. Es hätte ja sein können, dass es regnet. Aber nein, die Möwe „M2-HG“ hatte die Hausaufgaben gemacht und Trefferwertung bis an den Anschlag geskillt. Schön mittig. Und das Teil war so fies, dass es Suli trotz grösster Bemühungen nicht raus brachte. Dem Herm gefiel dann kurzerhand Stockholm nicht mehr so sehr. Ich mochte es immer mehr. Hatte dort das erste Mal eine Heulattacke und da war mir auch völlig egal, dass alle Touris und schwedische Blondbürger verdutzt zu uns schauten und sich wohl heimlich gefragt haben, womit sie sich das eigentlich verdient haben. Ich hatte meinen Spass. Vanda und Suli glaube ich auch. Herm lachte ein wenig zurückhaltender und gab von da an acht, dass er den Typen und Frauen, die ihm aufs Haupt gucken könnten, nicht zu nahe kam. Da es eh schon Zeit war und wir bald in der Lobby unseren Termin mit den anderen Gildies hatten, sind wir dann losgelaufen (immer den Bäumen entlang und geduckt gehend). Wir gönnten uns im Hotel noch kurz 30 Minuten Ruhe oder halt eben eine reinigende Dusche. Jeder wie er es am liebsten mochte. Um 17h00 war es dann eigentlich soweit. Bale und Lyn waren bereits um die Mittagszeit gelandet. Wo wart ihr eigentlich? Habt ihr mit euren ferngesteuerten Möwen die Touris verarscht? Faru checkte dann kurz vor dem offiziellen Treffen im Hotel ein und gesellte sich dann – nach der obligaten Zigarette – zu uns in der Lobby. Nach der herzlichen Begrüssung, dem nächsten Öl und dem ersten Beschnuppern (zum Glück hatte Herm noch genug Zeit zu Duschen) diskutierten wir, was wir denn an diesem Freitagabend noch Schönes machen wollen.

Midsommer feiern

Kurz vor unserer Anreise hatte uns Rey noch gesagt, dass wir am Freitag unbedingt nach Skansen gehen müssen (zum Glück nicht nach Oberhölmsligwen oder Ölbuddelen), weil da eine heftige Party steigt und dass wir wohl nicht viel schlafen werden. Die Gruppe war eigentlich geschlossen der Meinung, dass wir das auf keinen Fall verpassen sollten, wenn wir schon mal da sind. Also erkundigten wir uns kurz, wie man denn am Besten dort hinkommt, ob man da was essen kann und in weiser Voraussicht, wann die letzte Bahn zurückfährt. Auch die Lady an der Bar schwärmte uns vor, wie toll das sei und wie viele Leute es dort haben wird. Also dachten wir, wir sind viel klüger als die, wir essen noch in der Stadt und fahren dann dorthin. Ich meine, die Party läuft ja eh die ganze Nacht und dann müssen wir dort nicht noch erst mühsam einen freien Tisch für 7 Personen finden. Ja, wir sind ja so was von clever. Und so was von schlecht informiert. Um 9 hatten wir gut gegessen und machten uns auf den Weg zur Tramstation. Wir brauchten zwar wieder einmal unsere 5 Minuten, um die richtige Haltestelle und Richtung zu finden, verglichen mit der Handhabung des Ticketautomaten war dies jedoch ein Klacks. Oh mann, wir haben sicher wieder 3 Trams verpasst während wir zu Siebt in den Automaten starrten. Dass dort nur schwedisches oder bestenfalls schlechtes Englisch geschrieben stand, erleichterte die Sache nicht im Geringsten. Obwohl man das natürlich annehmen könnte. Vanda und Suli haben ihre Kreditkarten gefühlte 20-mal durchgezogen. Hehe, freut euch auf die Rechnung, Tickets hat der Automat keine ausgespuckt. Also hüpfen wir beim nächsten Tram rein und fragen den Kontrolleur, ob man auch drinnen Tickets lösen könne. Ja klar kann man (ihr blöden Touris), kostet auch fast nix. Aber er hat uns wenigstens noch gesagt, wir könnten Tickets auch in den 7-Eleven-Shops kaufen und das wäre billiger. Ok, danke, wir werdens uns merken. Und übrigens habt ihr aggressive Möwen, die ihren ganz eigenen Humor haben. Wollt ich nur mal sagen. Im Nachhinein kam es uns schon ein wenig komisch vor, dass die meisten Leute eigentlich in den Trams waren, die gerade ankamen. Wir schienen uns perfekt gegen den Strom zu bewegen. Kaum ein paar Stunden da, wissen wir schon, wie die ticken und kennen die besten Tipps. Als nach ca. 6 Minuten die Fahrt bereits zu Ende war, haben wir uns schon insgeheim gefragt, warum zum Teufel wir so was bezahlt haben und dann auch noch ein Rückfahrticket gelöst haben. Naja egal. Die Schweden müssen ja auch von was leben können. Auf jeden Fall war dort so was von tote Hose. Aber so was von tote Hose. Ich habe noch nie, noch nie so wenig Leute auf einem Fleck gesehen. Da seh ich mehr Leute, wenn ich an einem stinknormalen Mittwochnachmittag bei uns in der Dorfbar die Toilette benützen muss. Hallo? Was war denn das? Schuss? Ofen? Jup!!
Als ich mich dann mal zum Infostand getraute und dort mal nachfragte, wo denn dieser Baum oder diese Stange sei, wo halb Stockholm besoffen drum rumtänzelt, wurde mir gesagt, dass dieses Event bereits am Mittag fertig war. Was? Die sind schon am Mittag besoffen? Obwohl die Sonne nicht untergeht? Was zum Teufel machen die denn abends? Tsss, das muss mir Rey dann aber mal erklären. Es lohne sich nicht mehr ein Ticket für den Park zu kaufen. Wir hätten ja bereits (!!!) halb zehn und der Park schliesse um zehn. 22h00 genauer gesagt. Ok, alles klar, danke für die Info und noch ein schönes Leben. Oh mann, wie peinlich. Da geb ich den grossen Fremdenführer und lauf voll in die Scheisse. Wenigstens hab ich die Scheisse nur an den Schuhen, nicht auf dem Kopf. Naja, macht nix. Tramfahrt hat ja fast nix gekostet. Aber zurück laufen wir oder? Logisch, Tickets haben wir ja schon. Also entschieden wir uns, den Abend abklingen zu lassen mit einem schönen Spaziergang vom Park zurück Richtung Hotel. Der Vorteil war definitiv, dass wir schon einiges von der Stadt zu sehen bekamen. Und das war wirklich atemberaubend schön. Die Promenaden, die Menschen, die Stimmung, die Möwen, alles war perfekt. Wir machten dann noch kurz halt in einem kleinen Biergarten und tranken ein letztes Öl für heute. Danach gingen wir brav schlafen. Waren auch alle ein bisschen müde von der Anreise und dem vielen Tram fahren und Ticketautomaten Bedienen. Hätte unsere Zimmertüre einen Automaten als Schloss, ich hätte auf der Strasse gepennt.

Tour de Stockhölm

Am Samstag Morgen trafen wir uns zum gemeinsamen getrennten Frühstücken. Um 10 Uhr waren wir dann mit Rey verabredet. Er und seine Frau würden uns heute den ganzen Tag begleiten. Uff, somit hatten wir wenigstens kompetente Fremdenführer. Das ist auch nicht selbstverständlich. Los gings mit der belebten Einkaufsstrasse Richtung Palast der königlichen Familie. Also die arbeiten dort nur, leben tun sie auf dem Land. Recht haben sie, Stockholm sieht ja so scheisse aus. Auf jeden Fall schlenderten wir an den verschiedenen Geschäften vorbei, erhielten ab und an ein paar Infos von Rey und Jana und unterhielten uns über Gott und die Welt. Und das Wasser in Stockholm. Davon gibt’s dort viel. Und Möwen auch. Beim Palast entschieden wir dann demokratisch, dass wir doch die nächste Wachablösung anschauen sollten. Das ist ein einmaliges Ereignis, das auf keinen Fall verpasst werden sollte. Die Ablösung findet um 13h15 statt. Wir haben jetzt 11h30. Ok, kein Problem, wir drehen noch ne Runde, schauen uns den Rest vom Palast an, trinken was und kommen dann um 13h00 wieder. Denkste. Halb zwölf und der Platz ist schon voll. Ja sind denn die völlig deppert? Mein Gott, dass scheint ja wirklich ein Spektakel zu sein. Ok, einigen wir uns darauf, dass wir noch bisschen rumlaufen, was trinken kaufen, den Souvenirshop betrachten und dann ca. um halb eins da stehen. Das klappte dann auch ganz gut. Ca. 10 Minuten vor Schichtwechsel kam der Regen. Hehe, Regen. Super, jetzt haben wir Platz, obwohl wir 45 Minuten früher da waren, ist jetzt alles frei. Es regnet zwar von oben, aber es hat wenigstens keine Möwen. Also Kapuze und Schirme und Äxte, einfach alles was wir haben. Wir blieben hart. Ich muss sagen, das ganze drum und dran war wesentlich interessanter als die Übergabe selbst. Ein bisschen Musik, verkleidete Männer und Frauen, die schwedische Befehle brüllen, ein paar komische Schritte (nicht Hamster-Dance, sondern Pinguin-Dance) und eben Regen. Nach 20 Minuten war die Show vorbei und die Leute verflüchtigten sich genau so schnell wie sie vorher aufgetaucht waren.



Hunger! Und zwar wie!

Nach der Show in der Palast-Arena meldeten sich unsere Mägen. Es war ja schliesslich fast 14h00, als wir alle aus der Menschenmasse raus waren und uns in Richtung Restaurant machten. Wir entschieden uns für ein Steakhouse. Mhh lecker. Nach ein paar Umwegen in das eine oder andere Geschäft mit dem grossen „Sale“-Aufkleber trafen wir ca. um viertel vor drei beim Steakhouse ein. Natürlich voll. Also nicht wir, die Beiz. Aber die haben ein gutes System, die Schweden. Da meldet man seine Gruppe an, gibt einen Namen preis und kann sich dann in den „Wartesaal“ setzen. Wenn dann was frei ist, wird man gerufen und zum Tisch begleitet. Das war 10 Minuten später auch der Fall und somit konnten wir uns endlich setzen und bestellen. Die Beschäftigung, welche uns halt am Liebsten ist. Und es sollte eine Weile so bleiben. Wir haben dort bis 18h00 Steaks gegessen, Fingerfood verdrückt und Öl vernichtet. Wohlverstanden zur Mittagszeit. Als wir das Lokal verliessen, standen schon wieder die Ersten Schlange für’s Abendessen. Komisch angeschaut wurden wir aber trotzdem nie. Ist wohl dort so üblich. Noch nicht mal, als ich einen Selbstauslöser-Versuch mit meiner Kamera startete. Jana musste ein wenig früher gehen und wir hatten es verpasst, vorher noch ein Gruppenfoto zu machen. Die Gildenleitung hatte für jeden ein T-Shirt mitgebracht mit unserem BuFF-Logo und dem individuellen Char-Namen. Das wollten wir schliesslich verewigen. Alle im gleichen Look. Da genau gegenüber von unserem runden Tisch ein kleiner Tresen stand, bot sich der Selbstauslöser regelrecht an. Der erste Versuch war der Beste, die Kamera ging nämlich nicht ab. Wir sassen da einfach rund 3 Minuten eingequetscht und blöd grinsend (Momentum nicht verlieren) und schauten in Richtung Kamera. Irgendwann wurde mir klar, dass da was nicht stimmen konnte. Ich bin ja technisch dermassen auf Zack. Also, neuer Versuch und diesmal kapierte ich nicht, dass es eigentlich schon runterzählte. Mit einem mutigen Hechtsprung rettete ich mich noch neben Faru auf die Couch und grinste was das Zeug hielt. Es klappte auf jeden Fall. Zwar haben mich danach zwei besorgte Servierdamen gefragt, ob sie helfen können, aber ich habe mich nicht beirren lassen und noch ein zweites gemacht. Dann hätten wir das also auch. Um sechs stellte sich dann die Frage, wie weit wir nun noch laufen wollen, bis wir bei der nächsten Beiz einkehren. Wie liefen nicht mehr so weit. Das heisst, wir wanderten bereits ein bisschen Richtung Hotel. Denn genau vor unserem Hotel wurde dieser kleine Biergarten aufgestellt, den ich anfangs kurz erwähnte. Das erwies sich als perfekt, also verbrachten wir den Rest des Abends dort. Bier und Caipis im Überfluss war das Motto. Rey hätte zwar schon lange nach Hause müssen, aber auf diese 2-10 Stunden kommt es jetzt auch nicht mehr drauf an. Es ist ja noch hell. Für unsere Finanzen stellte sich positiv heraus, dass der Rey den Chef der Bar beruflich kennt. So kam uns der Abend halb so teuer. Als uns das bewusst wurde (das war dann nochmals ca. 2 Stunden später) tranken wir noch ein bisschen mehr, um die Preisdifferenz wieder auszugleichen. Es wurde wirklich ein sehr sehr lustiger und öliger Abend. Wir haben viel gelacht, viel politisiert und viel gefachsimpelt. Das muss ich hier so schreiben, an die Details kann ich mich nur schwer erinnern. Der Abend war phänomenal. Was Herm und Vanda so lange auf der Toilette gemacht haben, bleibt ein Geheimnis. Ich glaube einfach, die waren so besoffen, dass sie den Rückweg nicht mehr gefunden haben. Oder haben Sie auf Möwen geschossen? Man weiss es nicht, man wird es nie erfahren. Möwenschiessen ist in Schweden verboten. Möwenschissen aber nicht. Irgendwie unfair. Ah, jetzt weiss ich’s. Sie haben ne Möwe gefangen, Vanda hat sie gehalten und Herm hat drauf geschissen. Schönes Bild. Will ich aber nicht weiter vertiefen... es gibt durchaus noch andere Bilder, die ich nicht mehr vergessen kann. Öl heisst übrigens Bier. Es gibt aber auch Motorenöl, Starköl, Rapsöl, Ölfarben, Öl zum duschen und Massageöl. Das eine brennt mehr als das andere. Oder länger, je nach dem. Vanda hat da mehr Erfahrung, ich bin da wohl eher „aktiver Beobachter“. Rey musste uns dann irgendwann mal nach Mitternacht (Zeitgefühl und Öl verträgt sich nicht) verlassen und machte sich auf den beschwerlichen Rückweg ins traute Heim. Rey, es war wirklich ein super Abend und auch ich hatte Tränen in den Augen. Wir kommen sehr gerne wieder. Das ist eine durchaus ernstzunehmende Drohung. Wenn sich mein Körper in ca. 10 Jahren wieder etwas erholt hat, kommen wir wieder.



Mit dussligem Magen geht man nicht aufs Schiff

Und wir habens doch getan. Logisch. Am Sonntagmorgen versammelten wir uns ein klein bisschen früher als am Vortag. Wir hatten nämlich Grosses vor. Es war auch ein Vorschlag von Rey, dass wir uns am Sonntag die Schärengärten anschauen sollten. Das sind diese tausend kleinen und mittelgrossen Inseln, welche vor Stockholm liegen. Nachdem wir wieder ein wenig Mühe hatten herauszufinden, welches Schiff wo und wann fährt, sind wir dann um 11h00 losgetuckert. Rey war ja nicht mehr dabei, darum musste die Gruppe wieder aus meinem Erfahrungsreichtum in Sachen Fremdenführung schöpfen. Wir haben eine etwas mehr als einstündige Fahrt auf eine relativ nahegelegene und bekannte Insel gemacht. Die Fahrt dorthin war einfach wirklich überwältigend. Die Sicht vom Wasser aus (jup, hats dort auch) auf die Skyline von Stockholm ist einfach grandios. Wenn man dann nach ca. 30 Minuten an den ersten kleinen Inseln vorbeifährt oder an den schönen Häusern entlang der Küste schifft, ist das Hochgefühl noch fast grösser. Viele typische nordische Häuser, gepaart mit ein paar sehr extravaganten modernen Luxusvillen. Einfach wirklich traumhaft. Dort wohnen und dann kommt alles gut. Zumindest im Sommer. Im Winter ist ja das Meer gefroren, da könnte man höchstens Schlittschuhlaufen. Aber wer will das bei gefühlten minus 53486721354756 Mio. Grad? Eben! Faru auch nicht. Aber Faru erzählt gerne die Gartengeschichten seiner lieblichen Nachbarn. So zum Beispiel über den Herrn Arsch und die Frau Dumm. Oder über Herrn Loch und Frau Dümmer. So nennt Faru nämlich seine Gartenzaunfreunde und dies teilweise nicht ganz ohne Grund. Wenn die friedliche Schar wieder mal den dämlichen Hasen mit den dämlich langen Ohren bestaunen will, bricht sich schon mal die eine oder andere den Knöchel und macht dann Faru’s Gartenzaun dafür verantwortlich. Oder, wenn Faru am Sonntagabend bei einem kühlen Bier und angenehmen 22 Grad mal so locker aus der Hüfte den Grill anschmeisst und dann Herr Loch seine Frau schnell mit dem Steak über den Zaun schickt, um dieses auf Faru’s Rost zu knallen und brutzeln zu sehen, dann kommt schon mal Freude auf. Ich weiss nicht was du hast, Faru. Teilen ist doch was Schönes. Du könntest sicher auch den Grill von Herrn Loch benützen, wenn er denn einen hätte. Aber du weißt, das Zeug ist teuer und es reicht doch, wenn einer aus der Familie einen Grill besitzt. Das bist jetzt halt nun mal du, selber schuld. Nee, ganz im Ernst. Ich bastle Dir mal ein paar Kampfmöwen vom Typ „M2-ATOM“. Die kannst du dann bei Bedarf mal in den Nachbarsgarten schmeissen und kriegst dann ganz viel zurück. Vor allem Einzelteile und später viel Ruhe. Das wäre dann so eine Mischung aus „Worms 3D“ und „Die Flodders Reloaded“. Dann verfilmst du das und machst einen Haufen Kohle. Ich meine, ein wenig profitieren sollst du ja schliesslich auch. Auf der Insel selber waren wir dann nur rund 2.5 Stunden. Ca. 2 Stunden für’s Essen (logisch) und eine halbe fürs rumwatscheln. Leider fing es genau dann heftig an zu regnen. Und das nur, weil Bale einfach nie die Klappe halten kann. Bale, wir sind dort im Norden so nah an Petrus, der kann dich doch hören, Mensch! Bale, Lyn und Faru hatten ein wenig was vom Regen abbekommen und entschieden sich, vorerst im Hotel die Kleider zu wechseln. Die Fahrt zurück war dann natürlich auch wieder ein Highlight. Einfach in umgekehrter Reihenfolge. Das Schiff war aber merklich voller, es war kaum Platz zum Sitzen. Und draussen regnete es noch eine ganze Weile. Dennoch war auch da die Sicht auf die Häuser, Stockholm und die vielen kleinen privaten Motorboote einzigartig. Wieder im Stockholmer Hafen angekommen, gings für Suli und Vanda noch ein bisschen zum Shoppen. Vorallem Vanda war bereits auf Entzug, hatten doch die meisten Geschäfte am Samstag geschlossen. Die Lust verging jedoch ziemlich rasch. In Stockholm steht ja bekanntlicherweise die Hauptzentrale von H&M. Da wollte man hin. Sind wir auch gewesen. Aber die Frauen dort, das sind Biester. Die schrecken vor nichts zurück. Es herrscht Krieg in den europäischen Damenkleidersektoren. Gefällt einem ein Teil doch nicht, landets auf dem Boden. Nur die Herren können sich wieder anständig benehmen. Ich habe eine junge Frau gesehen, die sich Schuhe angezogen hat und diese ihrer Freundin präsentierte. Dabei stand sie in einem Berg von ca. 30 anderen Schuhen. Ich als Mann konnte gar nicht erkennen, welches paar Schuhe sie jetzt eigentlich gerade trägt. Die Freundin hat aber nur genickt und die Schuhe wurden gekauft. Die hohe Kunst des Einkaufismus. Definitiv ein Frauenreich.




Schon der letzte Abend

Um halb sieben versammelten sich die 7 BuFF’s wieder bei der Hotel-Lobby. Es waren alle schon ein wenig gezeichnet vom Vorabend und darum entschied man sich sehr schnell, mal zuerst bei der Garten-Bar ein kleines Aperitif zu bestellen und dann, wenn der Hunger auftaucht, nur kurz zu husten und beim Garten-Restaurant was zu essen. Es gab Fisch aus dem Meer. Wie originell. Herm liess sich von Bale in die Zerstückelung einweisen und machte das wirklich schon fast wie ein Profi. Dazu gabs Öl. Nein, zum trinken, nicht zum massieren. Als das Restaurant schloss, gingen wir zurück zum Hotel und bestellten uns dort noch was an der Bar. Einen Schlummertrunk sozusagen. Herm lud ein, hatte aber knapp genügend Kohle für sich selber. Also legten wir zusammen und verprassten noch die letzten Kronen. Die Umrechnungs-Zeremonien werden mir fehlen. Nach dem letzten Schluck verabredeten wir uns noch für ein kleines Good-Bye am nächsten Morgen in der Hotel-Lobby. Danach machten wir uns auf unsere Zimmer und gingen wehmütig ein letztes Mal in Stockholm ins Bett. Also ich ging zuerst noch auf die Toilette, aber weiss nicht, ob das hier her gehört. War aber auch die letzte Stockholmer Toilette. Oder war ich am Morgen nochmals? Hui, keine Ahnung mehr.  Auf jeden Fall ging dann der Morgen noch schneller durch und ehe wir uns versahen, sassen wir schon wieder zu viert im Flugzeug Richtung Süden. Aber so richtig Freude kam keine mehr auf.

Es war wirklich super schön in Stockholm und ich freue mich auf den nächsten Besuch im Land der Aggro-Möwen. Vielen herzlichen Dank auch an dieser Stelle nochmals an Jana und Rey für die super Betreuung am Samstag und die vielen Tipps, welche wir im Vorfeld erhalten haben. Rey, warum hast du nix von den Möwen gesagt? Wir hätten unsere Helme mitgebracht.

Schön konnten wir das machen und erleben, was wir erlebt haben. Und vor allem überlebt haben…

Grooz
Grilzöl

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. Juli 2011 um 19:48 Uhr
 
Geschrieben von: Grilz   
Sonntag, 12. Dezember 2010 um 16:00 Uhr

Cataclysm LAN-Party 08.12.2010 – 12.12.2010

(Fast) alle Jahre wieder….



Wenn sich das Team von Blizzard wieder mal dazu durchringt, ihrem grossen Baby eine Erweiterung zu schenken, machen sich vier kleine BuFF’s munter daran, eine kleine temporäre Game-Wohngemeinschaft auf die Beine zu stellen. Dazu gehört eigentlich nicht viel. Bisschen Tische rücken, ein paar Kabel verkabeln, viel Essen und Trinken einkaufen und sich psychisch auf ein paar lange Nächte vorbereiten. Und so liessen es sich die vier Freunde vom Lande in der Schweiz beim Cata-Start von WOW so richtig gut gehen.


Tagesablauf – reine Routinesache

Mittags war gemütliches Frühstücken angesagt. Meistens noch Nachts, aber dann spätestens früh am Morgen wurden beide involvierten Parteien heftigst aus dem Bett geschrieen. Markus und Sonja von dem kleinen Robin (der hängt auch schon an der Flasche) und wir von unserer psychotischen Katze. Trotzdem lässt sich hier nicht ohne schlechtes Gewissen sagen, wir wären Frühaufsteher. Somit einigten wir uns sehr schnell darauf, sich erst Mittags mit Brot und Fleisch und Käse und Gurken und Mayo wieder am WG-Tisch einzufinden. Danach gab’s meist einen kleinen Dorfrundgang an der frischen Luft inklusive Kinderwagen. Während dem Rumlatschen wurde über Gott und die Welt, vor allem aber über Talente und Ini-Bosse gequatscht. Je nach Hitze, die gerade draussen herrschte, wurde der Spaziergang in die Länge gezogen oder eben dann halt kürzer gehalten. Wieder zurück in der guten Stube war dann meist ein bisschen quängeln und schreien angesagt. Aber Robin hat nie lange durchgehalten. Suli hat sich zu ihm gesellt und ihn erstklassig unterhalten. Herm, Vanda und ich haben dann ein bisschen getwinkt oder die Gildenerfolge bestaunt. Schon ne feine Sache so eine Gilde. Vor allem bei den Mitgliedern wie wir sie haben. Kaum habe ich das Erste Mal den PC angemacht, war Hodino schon fast 85 und Faru hatte schon den ersten Beruf hochgeskillt. Und während den Letzten Tagen tummelten sich die Meisten auch ständig im TS rum, um die neuen Erfahrungen auszutauschen. Wir waren dann vor allem am Abend präsent. Dafür aber richtig. Nach der Nachmittagssession machten Vanda und ich kurz einen Ausflug in unsere Wohnung um das Abendessen vorzubereiten. Wieder bei den anderen zwei Hirschen angekommen, stürzten wir uns sofort auf das Buffet. Der Kleine war entweder bei Papa oder bei Mama auf dem Schoss und staunte über die Menge Futter, die wir in uns reinwürgten. Das trifft vor allem auf Vanda zu. Herm und Suli haben mir meine Räubergeschichten nie geglaubt, aber jetzt wissen sie’s. Und sie wünschen sich, sie hätten es nie gewusst. Das verschlägt einem die Sprache. Zum Glück muss ich hier nicht Reden, sondern kann Schreiben. Ansonsten wäre der Bericht jetzt wohl fertig. Und das Schlimme am Ganzen: sie hat sich ZUSAMMENGERISSEN!!!!

Nach dem ausgiebigen Fütterungsritual war der kleine müde und wurde ins Bettchen abgeschoben. Erst dann kam die Zeit für Helden. Wahre Helden. So richtig geile Helden. Kurz gesagt: wir räumten den Saustall mal so richtig auf. Und das immer bis nach Mitternacht, eigentlich bis kurz vor dem Mittags-Frühstück.


Questen, Inis und viel Lachen. Wir sind super…., oder?

Zwischen 8 und 9 Uhr Abends begann die Zeit der Glücksbärchen-Bande. Dies ist anscheinend der neue Übername, den wir von unseren Gilden-Kollegen gekriegt haben. Ich finde, das passt nicht schlecht. Die sind eigentlich auch gefrässig (oder sehen zumindest so aus), sind aber zusammen stärker als jedes Monster. Nur bei dem Alkohol bin ich mir nicht ganz sicher. Aber ich stell mir jetzt einfach vor, dass die Glücksbärchis nach Sendeschluss hinter der Kamera noch einen oder zwei über den Durst getrunken haben. Der eine, der immer vor sich hin grummelte, kommt mir eh sehr suspekt vor. Ich schweife ab, tut mir leid. Ich wollte nur, dass Lyn, wenn sie das liest, sofort wieder das Lied im Kopf hat und ich hoffe das ist mir spätestens jetzt gelungen…..

Unsere Abende bestanden meistens aus dem lösen einer Reihe von Questaufgaben, dann vielleicht einem oder zwei Ini-T(o)uren und vor allem aber viel Gelächter. Quests annehmen und abschliessen und lesen und begreifen und das zu viert, ist gar nicht mal so leicht. Mindestens einer von uns war immer am anderen Fleck auf der Karte und war entweder dem Zeitplan voraus oder hinkte satt hinterher. Wir kamen aber trotzdem flott voran und klauten einander das eine oder andere Erz oder Blümchen vor der Nase weg. Das machen Freunde so. Zuerst bewältigten wir das Startgebiet von Vashj’ir. Unterwasser-questen stellte sich als grosse Herausforderung für unsere weiblichen LAN-Teilnehmer heraus. Die geografischen Kenntnisse auf der 2-Dimensionalen Ebene halten sich ja schon beängstigend in Grenzen. Aber mit einer dritten Dimension ist jedes Raumgefühl total verloren. Aus Frust sorgten wir halt dafür, dass wenigstens das Völlegefühl anhielt.

Bei der letzten Erweiterung haben wir, glaube ich, jeweils Chris dazu genötigt, uns in die Inis zu begleiten. Dieses Jahr musste Tur dran glauben. Er liess dies aber alles ziemlich unbeeindruckt an sich vorbeiziehen. In den Schwarzfelstiefen mussten wir keinen Wipe hinnehmen. Pfff, das wärs ja noch. Auch der Thron der Gezeiten konnte uns nicht in Bedrängnis bringen. Auch nicht mit ca. 3.5 Promille im Blut. Gut, ich gebe zu, ab und an musste ich im TS den Channel switchen und die „allwissende Hode“ um einen kleinen Rat fragen. Aber durchnuken war bis jetzt immer eine gute und bewährte Taktik.

Beim Vortexgipfel war es dann mal so weit. Wir legten uns nieder und schenkten der Mob-Gruppe ihren First Kill der BuFF-Imba Truppe seit dem Start von Cata. Aus Frust legten wir kurzerhand zu Fünft in ICC alles nieder und pinkelten dem Lich besoffen ans Bein. Nein Quatsch, die Szene spielte sich nur in meinem Kopfkino ab. Schade eigentlich. Naja, egal. Vortex war auch kein Hindernis und langsam aber sicher wurde Tur skeptisch, ob wir da nicht vielleicht doch cheaten. Nach dem Run im steinernen Kern waren aber alle Dämme gebrochen. Nach einem spektakulären und extrem knappen Wipe bei den grossen Mob-Gruppen standen wir nach ca. 1 Stunde vor dem Endboss. Herm hat wieder mal den ganzen Raum gepullt und ich war leider erst auf 20% Mana. Hätt ich noch mindestens 37.5% gehabt, wär das alles kein Problem gewesen, aber nein, man hört ja nicht auf die kleine Blechdose mit der göttlichen Kraft in der Lendengegend.

Tur hatte uns während der T(o)ur in der Ini bereits mehrmals via Chat-Channel darauf aufmerksam gemacht, dass er hier schon war, aber der Endboss wirklich heftig sei. Das interessiert nicht, Tur. Du weißt nicht, mit wem du dich eingelassen hast. Herm las einen kurzen Guide vor resp. er lallte einen kurzen Guide vor. Da unser Blut aber ca. denselben Alkohol-Gehalt aufwies, störte das niemanden und Tur kannte ja den Boss schon. Er selbst schoss auch noch ein paar wertvolle Tipps ein. Also los und Pull. Lief eigentlich alles ganz gut und am Schluss hatten wir den Boss down. Kurz nach dem Kill schreibt Tur „Ne, oder“. Und wir fragten erstaunt, was denn los sei. Sein trockenes „wir waren Super!“ steigert die Stimmung gleich ins Unermessliche. Ich glaube der Tur sass vor seinem Bildschirm und rieb sich ständig die Augen. Leute, vergesst den Tur, der geht nie mehr mit anderen als den Glücksbärchis aus. Er hat schon einen Antrag gestellt, ob er auch inden Club eintreten darf. Unsere Anzahl ist aber leider begrenzt. Ich habe ihm aber vorgeschlagen, er könne sich uns als Gargamel anschliessen……

Am Ende unserer gigantischen Fress-, Sauf- und Game-Orgie stehen wir nun auf der Stufe 84. Das Ziel wurde erreicht und wir hatten dabei jede Menge Spass. Jetzt heisst es leider wieder Diät machen und bei uns Zuhause vor den mickrigen Bildschirmen mit der langsamen Kiste zocken. Und sparen müssen wir auch. Vanda hat nämlich soeben Herms alten PC gekauft und ich meine, der ist verdammt nochmal von Herm höchstpersönlich mit Leistung und Power und Schub und Kraft und Schnelligkeit und Stärke und Beweglichkeit und Rüstungsdurchschlagskraft, ach nee das gibt’s ja gar nicht mehr. Auf jeden Fall ist das der alte PC von Herm. Dem Herm. The one and only Herm. Das wird super. Isch habe fertig……


Grooz

Grilz

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 01. Juli 2011 um 21:32 Uhr
 
Geschrieben von: Grilz   
Samstag, 23. Oktober 2010 um 15:18 Uhr

ICC 10er BuFF-Raid vom 22.10.2010

 

Der Abend der langsamen Vögel

Ich komme gerade von der Apotheke. Musste mir zwei neue Packungen Aspirin holen. Und zwar die extra starken und extra giftigen. Ansonsten wird das heute nichts mehr mit vernünftig denken. Normalerweise gäbe der gestrige Raidausflug mangels Loot ja keinen Anlass zum Schreiben, aber die Geschehnisse des letzten Abends waren so was von Abnormal, dass ich mich fast dazu gezwungen fühle, diese schriftlich festzuhalten. Folgende 10/11 BuFF’s sassen gestern mehr auf den gefürchteten langsamen Greifen, als dass sie aufrecht beim Lich standen: Vandalos, Hermelin, Hodinchen, Baldassarre, Syrenety mit „e“, Minuée, Fifthyfour, Turmann, Farudar in Abwechslung mit Sulinka und als Anhängsel noch die dauerbesoffene SDK-buffende Blechtrommel.

 

Würdevoll sterben

Gestern hatten wir endlich die Gelegenheit, dem dunklen Herrscher von Nordend genauer auf sein Stäbchen zu schauen. Dass viele von uns im Laufe des Abends gar nicht mehr so weit sehen würden, war am Anfang noch nicht zu erahnen. Aber die Stimmung war wie immer Top und jeder freute sich auf die bevorstehende Begegnung. Noch…..

Würde man die Zeit nehmen, die wir im aktiven Kampf gegen Arthas verbracht haben und die, welche wir auf dem Weg vom Friedhof zur Ini verplemperten, würde die Rechnung sehr zu unseren Ungunsten ausfallen. Also, quatsch mit Sosse von wegen „würdevoll sterben“. Gestern sind wir einfach den ganzen Abend lang elendvoll verreckt. Wem kann man es also übel nehmen, mit dem einen oder anderen Schluck Alkohol den Frust zu tränken? Einige machen das wie echte Männer mit Bier und die anderen trinken zu viel Wein. Der Effekt stellt sich mit der eingenommenen Menge ein, ob Bier oder Wein interessiert spätestens beim ersten derben Lachanfall keinen mehr. So war gestern auf unseren Bildschirmen aber vor allem im TS die Hölle los.

Es ging ja gestern noch nicht zwingend um den Sieg und so hätten wir uns eigentlich von Anfang an den Plündermeister sparen können. Aber wer weiss, wir sind eben immer auf alles seriös vorbereitet. Bufffood hatten wir selbstverständlich auch jede Menge dabei, obwohl wir uns darauf einigten, mit dem einverleiben noch ein wenig zu warten. Gehört jetzt neben „lauffaul“ auch noch „geizig“ zu der Beschreibung unserer BuFFies? Wohl eher nicht. Ich würde es eher „böse Vorahnung“ nennen.

Die ersten paar Versuche wurden vor allem dafür genutzt, den Start und somit die erste Phase einzustudieren und zu perfektionieren. D.h. nach jeweils 50-90 Sekunden war der 15-minütige Kampf dann auch schon wieder vorbei. Aber macht nix, bei jedem Wipe lernen wir etwas dazu und werden ein klitzekleinesh bisschen beshoffener…..hicks.

 

Pausenspielchen und mehr

So nach dem gefühlten 7ten Versuch meldet sich Syre mal zu Wort: „Also wenn das jetzt wieder schief geht, werd ich wohl noch Sockeln müssen!“ Hä? Das ist eine sehr gute Idee. Syre war heute als Heiler eingeteilt und wenn er nicht gerade von Anfang an jedem seine heilende Woge auf den Kopf knallte, hatte er sogar bis zur 120gsten Sekunde Mana. Und vor allem fand ich die Aussage „wenn das jetzt wieder schief geht“ voll geil. „Leute, also wenn das jetzt nix wird, dann machen wir was falsch“. Das Gelächter war auf jeden Fall gross und solche Sprüche heizen bei den BuFF’s die Stimmung so richtig an. Also, los, nehmen wir noch einen kräftigen Schluck.

Als Vanda und ich während einer kleinen Verschnauf-, Rauch-, Pinkel- und durch Gerüchte verbreitende 10-minütige Quickiepause bereits die zweite Weinflasche aus dem gleichen Haus öffneten, wurde es für die nüchternen Gruppenmitglieder langsam aber sicher etwas schräg. Das merkte man daran, dass man eigentlich nur noch die trinkenden im TS hörte. Das war zwar sehr lustig, aber brachte im Kampf gegen Arthas nicht gerade die erhoffte Unterstützung. Die Idee der vermuteten Quickiepause kam daher, dass Fifthy und Minuée während einer Pause gar rein überhaupt nichts sagten. Da seht ihr mal zu was Faru eigentlich fähig ist, wenn er gerade Langeweile hat und die Gerüchteküche so richtig in Fahrt bringen will. Er war dann aber wenigstens auch der Meinung, zusammen mit Baldi und mir, dass 10 Minuten dann auch nichts Richtiges sein können. Aber das muss ein Quicki ja auch nicht sein. Ist eben ein Quickie. Wo war ich eigentlich? Ach ja, in der Pause. In unseren gestrigen Pausen war auch ganz schön was los und damit mein ich nicht unbedingt das, was auch immer bei Fifthy und Minuée in ihren 4 Wänden geschah. Darüber können wir nur spekulieren. Entweder wir hetzten einander Papierzeppeline hinterher und benahmen uns vor Arthas Augen wie kleine Kinder mit Zug und dazugehörigem Zugzerstörer (freundlichst gesponsert von Hodinchen) oder wir stapften in der Eiskronenzitadelle ins prall gefüllte Wirtshaus. Moment mal. Wirtshaus in der Zitadelle? Wie geht das denn? Wissen wir auch nicht so richtig. Aber Fifthy ging mal eben sein Süsses oder Saures auffrischen und war im Nu wieder da. Zauberei.

Suli war in der Zwischenzeit mal für Faru eingesprungen. Faru war aber nicht total weg, er coachte unsere Truppe immer noch vom TS aus, solange man ihn noch hörte. Auf einmal sagte er dann eigentlich nur noch „ihr habt auf jeden Fall Spass“. Ok, den Seitenhieb haben wir verstanden. Wir sind zwar die totalen Spassbomben, aber nützen tut das gar rein nix, nada, rien, nothing, 什么, нечего oder wie es auf Kroatisch heisst: Dragee Keksi. Diese letzte Wortzusammenstellung gab nämlich der ehelichen Verbindung Sulinka-Hermelin endgültig den Rest. Keine Ahnung wie sie darauf gekommen sind, aber plötzlich war von Taktik und Tipps zum Kampf nichts mehr zu hören. Ich habe da mal recherchiert. So heissen die Mundgerechten Kekse von der Firma Napoli aus Österreich. Die gibt’s dort in jedem Gschefterl und das seit 2002. Angeblich auf vielfachen Wunsch. Das sind Milchschokoladenkekse und auf der eigens eingerichteten Facebook-Fangruppen-Seite therapieren sich die Süchtigen mit gutem Zureden gegenseitig. Und irgendwie bin ich auch auf ein Youtube-Video mit der Überschrift „Dragee Keksi goes Ohh Eee Ohh Ahh Ahh!“. Und guck mal da, es ist ein Video aus WOW. Wer von euch zuhause Internet hat, obwohl das nur die wenigsten sein werden, soll sich das mal anschauen. Dann wisst ihr, was sich Herm und Suli so angucken, um in Stimmung zu kommen…..

Nachdem die Keksi-Affäre einigermassen verdaut war, einigten wir uns darauf noch einen Versuch zu starten und es dann für heute sein zu lassen. Also gaben wir nochmals alles und siehe da, soweit kamen wir bisher noch nicht. Phase 1 überstehen wir mittlerweile zu 95% souverän, die zweite Phase haben wir auch langsam aber sicher im Griff und so konnten wir noch gut und gerne 40 Sekunden der dritten Phase miterleben. Die Valkyrien und vor allem das schwarze Etwas unter unseren Füssen stoppten dann aber unser letztes euphorisches Aufbäumen abrupt. Etwa 7 von uns standen in der Pfütze und obwohl jeder so schnell wie möglich weg rannte, kam keiner mehr aus ihr raus. Lol, wie geil war denn das? Jeder rennt aber die schwarze Kacke ist eh schneller. Ich habe vorher noch nie so viele BuFF’s so schnell rennen sehen und gebracht hat’s trotzdem nichts. Das nennt man dann wohl Ironie des Schicksals.

Da uns dieser letzte Versuch nochmals Hoffnung gab, stellte Herm eine für seinen Alkoholpegel stinknormale Frage, einfach falschrumm formuliert: „Wer jetzt aufhören will, soll ein Plus in den Channel machen“. Also mach ich eine Minus und alle bis auf Hodino machen es mir gleich. Hodino hat das natürlich nur aus Spass und allgemeiner Veräppelung gemacht, so ist er halt. Und Herm kontert geschickt damit, indem er Faru bittet umzuloggen. Alle lachen. Fehlt nur noch, dass Tur plötzlich quickfidel ins Mikrofon quitscht. Und Faru loggt innerhalb sekundenschnelle um. Dann wieder Gelächter und der verzweifelte Versuch seitens Herm mit erstickter Stimme und letzter Kraft Faru zu erklären, dass es nur ein Witz gewesen sei. Der hat damit natürlich keine Probleme und meint nur: „kein Problem, Hauptsache ihr habt Spass“. Mann, sind wir schön unkompliziert.

Also stehen wir neun Nasen bald wieder gebufft und fit an unserem alten Platz. Wieso nur neun? Wo ist Fifthy? „Ich bin in Dala“ heisst es durch das Headphone. „Es hat ja keiner ein Plus gemacht, alle haben Minus geschrieben“. Und dann geht das Gelächter erst richtig los und Herm hat wieder alle Mühe sich für 10 Sekunden zusammenzureissen. So lange braucht er nämlich, um Fifthy die Sachlage zu erklären. Komisch nur, dass Minuée das alles anscheinend richtig kapiert hat, die steht nämlich bei uns in der Gruppe. Ich glaube die verstehen sich rein platonisch nicht so gut, wenn ihr wisst was ich meine…. Ich sage dazu eigentlich nur: „Faru, umloggen“….

Fifthy macht sich aber sofort wieder auf den Weg und ehe wir uns versehen, spricht er auch schon wieder für den nächsten Kampf an. Dieser ist dann aber ziemlich kurz und so fällt es uns nicht schwer, den Streit mit Arthas endgültig beiseite zu schieben und uns später wieder um diesen Rüpel zu kümmern. Mit neuer und nüchterner Kraft ist dann vielleicht wieder ein wenig mehr drinn und so schnell geben wir BuFF’s natürlich nicht auf. Der nächste Raid ist am Dienstag. Die Chance, dass der Alkoholpegel also wieder ähnliche Höhen erreicht, ist geringer als Freitags….

 

War gestern wirklich wieder ein super lustiger Abend und man konnte trotz dem Dauerwipen erkennen, dass wir immer ein Stückchen weiter kommen. Ich freu mich drauf, wenn der endlich liegt. Das wird zwar noch ein harter Kampf, dafür wird der Triumph dann umso schöner.

 

Grooz

Grilz

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 28. November 2010 um 19:29 Uhr
 
Geschrieben von: Grilz   
Samstag, 16. Oktober 2010 um 15:07 Uhr

 

Cata-strophe

Die nächste Erweiterung steht vor der Tür und die scheint es in sich zu haben. Vor kurzem wurde der Patch 4.0 geladen und brachte uns die ersten Eindrücke von der neuen Schlachtfront. Also eigentlich ist es wie immer: 50% der Zocker fühlen sich "generft" und machen das bei jeder Gelegenheit publik. Die anderen 50% sind meistens ruhig und daraus schliesse ich, dass die auf der Sonnenseite stehen. Und beim nächsten Patch ist es dann genau wieder umgekehrt. In dem Fall freu ich mich schon drauf, das nächste Mal wieder schweigen zu dürfen…..

Die folgenden 10 BuFF’s haben gestern neue Talente, Glyphen, Fähigkeiten und Rotationen durchgetestet: Hodino, Raeli, Vandalos, Minuée, Fifthyfour, Baldassarre, Farubar, Pastur, Hermelin, Sulinka und Grilz. Suli hat Pastur nach Spielhälfte ersetzt (für alle die, welche gemerkt haben, dass ich 11 aufgezählt habe).

 

Überraschung Nr. 1

Als wir die Gruppe zusammen hatten und sich jeder über die Vor- und Nachteile des Patches ausgelassen hatte, betraten wir guten Mutes die ICC-Hallen und stellten zu unserer Überraschung fest, dass die ID flöten gegangen war. Noch so ein unerwartetes Patch-Feature. Aber leider ein unangenehmes. Im Grossen und Ganzen waren aber dann die meisten doch froh, konnten sie doch zuerst einmal in aller Ruhe ein bisschen üben. Bevor wir aber starteten, war heilloses Durcheinander angesagt. Jeder vermisste schmerzlich seine ach so geliebten Buttons und Dingens und nix war mehr am gewohnten Platz. Und kaum im Schlachtzug staunte jeder über den neuen Interface-Look und dessen Fähigkeiten. Herm fand das alles ziemlich lustig und grölte bei jeder noch so ernst gemeinten Frage lauthals ins Mikrofon.

Alles glänzt und funkelt wie neu, nur sterben tun wir immer noch gleich. Nein, das stimmt auch nicht ganz. Mal tot, merkt man, wie scheisse das eigentlich ist. Der Weg zurück in die Ini dauerte gestern länger als der erfolgreiche Kill eines Bosses. Der Greif flog im Schneckentempo und Bale schlief dabei mehrmals ein und wurde nur vom Windzug eines vorbeibrausenden Verbündeten geweckt. Hoffentlich bleibt das nicht so, ansonsten müssen wir uns wirklich überlegen, ob wir überhaupt noch einmal sterben wollen. Also ich würde definitiv dagegen stimmen.

 

Überraschung Nr. 2 (diesmal angenehm)

Obwohl die Tanks gestern eigentlich die einzigen waren, die keine Aggro hatten und die Heilung unseres Healpalas zu wünschen übrig liess, schafften wir es doch, recht zügig voranzukommen. Ausser Baldi war mal wieder oom. Und auch Hodino, der Aggroschreck, hat gestern so einige deftige Schläge eingesteckt und ist nur selten dabei zu Grunde gegangen.

Wir schlugen sofort den Weg der Drachen ein und sammelten uns vor dem Traumwandler. Die Heilung wurde durch den Patch unter den verschiedenen Klassen sehr ausgeglichen und das sorgte dafür, dass unter dem Strich fast das gleiche Resultat hervorblitzte. Ein glatter Sieg nämlich. Und so klar war es noch nie. 3 Tote. Normalerweise sind am Schluss nur noch deren drei am leben.

 

Und so kam es, dass wir unerwartet doch noch in Sindris Antlitz blicken durften. Lyn war das erste Mal da und so führten wir uns eine kleine Einführungsrunde von Herm zu Gemühte. Die, die’s nicht mehr hören konnten, gingen ein bisschen rauchen oder schlafen oder essen, trinken oder pullern. Ich spielte ein bisschen mit meinem Fass und fühlte mich wie Obelix, als der in seines reinfiel. Saustark!!

Die ersten beiden Versuche blieben leider erfolglos. Wir scheiterten wie schon so oft am Beginn der zweiten Phase. Ich hasse Bosse mit mehr als einer Phase. Als Suli den kleinen Robin wieder zur Ruh legte, machte auch sie wieder tatkräftig mit. Man merkte plötzlich, dass sich die Gruppe immer besser einspielte. Beim dritten Versuch war es dann soweit. Nach einer hektischen Schlussphase triumphierten wir schliesslich doch noch. Ich glaube, ich habe wieder ein paar Haare weniger. Faru spielt wohl schon lange WOW, kommt mir grad in den Sinn.

 

 

 

 

Die Taschenlampe hat wohl doch ein bisschen was genützt und wenn nicht, siehts wenigstens geil aus. Ich weiss schon warum die andern immer so spötteln. Die haben eben nicht einen solchen Strahl aus gebündelter heiligen Kraft. Das dürfen nur Palas haben. Und die grünen Zahlen seh ja nur ich und ich muss ja Niemandem sagen, wie tief sie eigentlich sind. Eigentlich müssten sie hellgrün sein. Egal, ich war am Schluss trotzdem noch zufrieden mit dem Pala. Es ist sehr gewöhnungsbedürftig und sehr Anti-Pala-Like, aber auch Andere müssen sich an Neues gewöhnen. Das macht ja schliesslich WOW auch ein wenig aus. Sonst währe es ja langweilig, gell Faru? Neues Spiel, neues Glück. Und ab sofort hör ich auf zu flennen. Ich komm von jetzt an einfach mit dem Hexer und klau den unfähigen Kriegern ihre Aggroooooohhh…..

 

Jetzt steht nur noch ein neuer Boss in ICC. Kein geringerer als Arthas. Wegen dem veranstalten wir den ganzen Humbuck ja eigentlich und jagen ihn quer durch ganz Nordend. Jetzt dürfen wir ihn endlich mal verprügeln, ich kann’s kaum erwarten. Am Dienstag geht’s aber vorerst mit den restlichen bekannten Bossen weiter und wer weiss, vielleicht schaffen wir’s ja schon mal beim Meister vorbeizuschauen und mal Hallo zu sagen. Ich werde ihm bei dieser Gelegenheit mal direkt meine Taschenlampe ins Gesicht halten; mal schauen ob wir hinter der Plastikmaske was sehen.

 

Grooz

Grilz

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 19. Oktober 2010 um 14:14 Uhr
 

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